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"Der Kuckuck ruft"



 Exposé:
Die schnelllebige Zeit erfordert oft Anpassung und Veränderung. Der Autor hat sich demnach entschieden, den vor fünfzehn Jahren veröffentlichten Roman ‚Wen der Kuckuck ruft‘, mit der Lupe zu betrachten. Dabei war auffällig, dass einige Passagen nicht mehr heutigem Standard entsprechen. Schachtelsätze werden nicht gerne gelesen. Sie langweilen. Ebenso sind unpassende Aussagen in Grammatik und Rechtschreibung unbeliebt. So hat er manche Textstellen verändert. Das Buch ist nach Überarbeitung neu aufgelegt worden. Zur Unterscheidung erhält es den Titel ‚Der Kuckuck ruft‘, ein verändertes Coverbild und einen neuen Klappentext. Neben den vorgenannten Korrekturen bleibt das Genre in vielem unverändert. Außerdem ist der neue Buchpreis geringer. Die Protagonisten sind Kinder. Im Roman sprechen und denken sie wie solche. In den letzten Jahren des Zweiten Weltkrieges wurden aus den Städten Hunderttausende Kinder aufs Land verschickt. Damit sollten sie vor dem brutalen Bombenkrieg der Alliierten bewahrt werden. Die heute älteren, mit mehr als fünfundsiebzig Jahren, werden sich erinnern. Auch der aus Duisburg stammende Autor. Er hat seine Erfahrungen gebündelt und in dem Roman wieder aufleben lassen. So entstand „Der Kuckuck ruft.“ Im Fokus steht das Leben einer etwas anderen Kindheit. Dieser Blick gibt den Lesern ein Spiegelbild der damaligen Erlebnisse. Wem ist der Roman gewidmet? Diejenigen, die selbst die Erlebnisse hatten, blicken zurück. Für die jüngeren ist es Historie. Es sind die Alten, welche erzählen. Und so reflektiert der Roman eine unruhige Zeitgeschichte.
„Der Kuckuck ruft“, erzählt die Geschichte des siebenjährigen Karl. 1943 wird er in ein fränkisches Dorf, fern von Familie und Heimat, in Sicherheit gebracht. Dort erlebt er mit allen Sinnen, hauptsächlich mit den Augen und der einfachen Sprache eines Kindes, das ländliche Umfeld. Das Dorf und der Bauernhof ziehen ihn in seinen Bann. Der politische Hintergrund und die bevorstehende Apokalypse entziehen sich dem Kind. Es verbringt viel mehr seine Zeit mit den Versatzstücken der persönlichen Eindrücke. Daraus entsteht ihm im Kindesalter ein interessanter Sittenspiegel bei der Beobachtung der Tiere. Eine versunkene Welt fügt sich so zusammen.
Gretel aus Stuttgart, auch ein Bombenkind, tritt in sein Leben. Gleichaltrig mit Karl wird sie seine große Kinderliebe. Karl glaubt, dass Mädchen keinen Bauchnabel haben, und so bleibt zwischen ihnen ein großes Geheimnis. Die Liebenden geben sich das Versprechen, ihr ganzes Leben lang zusammenzubleiben. Schmerzvoll werden sie doch vom Schicksal getrennt. Gibt es ein Wiedersehen?Zurückblickend auf die Wirren des Krieges und der Zeit danach, eröffnet sich eine andere Perspektive.  Die heutigen Menschen mögen einen anderen Blick in die Zeit haben, als es nicht möglich war, unversehrt und satt auf dem Sofa und vor dem Radio zu sitzen und dort in Ruhe einzuschlafen.

Klappentext: 
Mit seinen Fängen hebt der Kuckuck Karl auf und setzt ihn in Franken in einem kleinen Dorf an der Tauber in ein neues Nest. Das ist für die zwei letzten Kriegsjahre seine Heimat. Karl erlebt eine aufregende Zeit auf dem Bauernhof. Aber er ist alleine, ohne seine Mutter. Heimweh plagt ihn. Gretel aus Stuttgart tritt in sein Leben. Strohblond und in einem himmelblauen Kleid steht sie eines Tages vor ihm. Auch sie ist ein Bombenkind. Gretel reist plötzlich ab. Eine Welt bricht in Karl zusammen. Ihm bleibt nur noch die Sehnsucht nach zu Hause und die Hoffnung, Gretel irgendwann wiederzusehen.

(i)Überarbeitete Neufassung 2024

188 Seiten

Erhältlich bei: Rediroma Verlag, Amazon, Thalia, Hugendubel, bücher.de, Google Play
ISBN: 978-3-98885-599-2
Preis: 11,95 €